Konventionelle Betoninstandsetzung
Konventionelle Betoninstandsetzungs- und Beschichtungsarbeiten an der Fassade des Wasserturms Haier unter dem Einfluss der Witterung
Der Wasserturm Haier in Göppingen-Faurndau wurde 1967 als 7-geschossiger Stahlbeton-Hochbehälter mit 500 m³ Speichervolumen errichtet. Die Ost- und Westfassade wurden mit einer Klinkerverschalung versehen, die Süd- und Nordseite in Sichtbeton. In den vergangenen Jahren ist es aufgrund der fortgeschrittenen Karbonatisierung des Betons zu Betonabplatzungen über korrodierender Bewehrung gekommen. Zudem hat sich die Verklinkerung an der Fassade vom Untergrund abgelöst und stellte dadurch eine Gefahr für die Passanten und Nutzer dar.
Die Arbeiten umfassten das vollständige Freilegen und Abtragen des geschädigten Betons, das Erneuern korrodierter Bewehrung, die sorgfältige Reprofilierung der Ausbruchstellen mit einem Spritzbeton sowie eine Erhöhung der Betondeckung in Teilflächen. Abschließend wurde ein geeignetes Oberflächenschutzsystem aufgebracht, um die Dauerhaftigkeit der Stahlbetonkonstruktion langfristig sicherzustellen.

Korrosionsschutz und Betonerhalt
Projektdaten
| Bauherr | Zweckverband Uhinger Wasserversorgungsgruppe |
|---|---|
| Leistungen | IST-Zustandserhebung, HOAI Leistungsphasen 1-3 und 5-8 |
| Fertigstellung | 2025 |
| Fassadenfläche: | 1.550 m² |














